Wie können MINT-Angebote so gestaltet werden, dass Mädchen und junge Frauen ermutigt werden, ihre Interessen und Fähigkeiten im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich weiterzuentwickeln? Welche Rahmenbedingungen unterstützen eine geschlechtersensible MINT-Bildung?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Qualitätsraster von MINTsteps. Es wurde im Rahmen des Verbundprojekts entwickelt und dient als Orientierungshilfe für die Planung, Durchführung und Reflexion gendersensibler MINT-Angebote.
Das Raster bündelt zentrale Qualitätsdimensionen geschlechtersensibler Bildungsarbeit und unterstützt dabei, Angebote systematisch weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen unter anderem gendersensible Kommunikation, partizipative Didaktik, vielfältige Role Models, zugängliche Lernräume sowie die kontinuierliche Reflexion der Angebote.
Das Qualitätsraster richtet sich an Schulen, Bildungseinrichtungen und außerschulische Akteurinnen und Akteure, die MINT-Angebote für Mädchen und junge Frauen gestalten.
Die Qualitätsdimensionen umfassen:
- gendersensible Ansprache und Kommunikation
- gendersensible Inhalte und Materialien
- partizipative und geschlechtergerechte Didaktik
- gendergerechte und zugängliche Raumgestaltung
- Sichtbarkeit vielfältiger Role Models
- Netzwerke und Kooperationen
- Evaluation und Reflexion
Das Raster versteht Qualitätsentwicklung als fortlaufenden Prozess. Ziel ist es, Angebote zu stärken, die Selbstwirksamkeit fördern, stereotype Zuschreibungen abbauen und Mädchen neue Zugänge zu MINT-Themen eröffnen.
